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Kirmesgesellschaft zog mit Musik zur Schenke |
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Alte Tradition wird in Witterda fortgesetzt
Witterda
Im Vorjahr hatte in Witterda keine Kirmes stattgefunden. Grund waren die politischen Veränderungen im Lande. In diesem Jahr nun wurde dank der Initiative von Steffen Kühnhausen und Alexander Dunkel die alte Tradition wieder fortgesetzt. Am vergangenen Wochenende zogen die Kirmesburschen mit ihren Mädchen wieder durch das Dorf zur Schenke, um bei Musik und Tanz fröhlich zu feiern. Voran der "Kirmesvater" und die Westthüringer Musikanten aus Erfurt, die am Abend auch zum Tanz aufspielten. Bereits am Freitagabend wurden die "Tannen" gesetzt, und am Samstagnachmittag zogen die Kirmesburschen mit den Musikanten vor die Häuser der Geschäftsleute und Honoratioren, um diesen nach altem Brauch ein Ständchen zu bringen. (Willi Zimmer) |
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Junge Leute verstehen sich |
Witterdaer Schüler erhielten Besuch aus Bergischem LandWitterda  23 Mädchen und Jungen aus Wermelskirchen im Bergischen Land (Nordrhein-Westfalen) verbringen derzeit ihre Herbstferien in Witterda. Sie erwidern praktisch einen Besuch von Witterdaer Schülern der 7. und 8. Klasse in dem westdeutschen Ort, der auf Initiative einiger Eltern zustande ka. Die Gäste sind privat bei den Jugendlichen und ihren Familien untergebracht. Sie nutzen ihren Aufenthalt unter anderm auch zu Tagesausflügen, so nach Erfurt, Eisenach oder zum Inselsberg, um das grüne Herz Deutschlands zu erkunden. "Natürlich ist die Zeit viel zu kur, um alles kennenzulernen", bedauert Hartmut Engelbrecht, Sozialpädagoge und Betreuer der Truppe, versicht aber daß es nicht bei diesem einen Besuch bleiben soll. "Die jungen Leute aus Ost und West verstehen sich jedenfalls sehr gut und ich bin optimistisch daß diese ersten Kontakte einmal zu einer festen Freundschaft führen können", fügt er noch hinzu. Ein Dankeschön gebührt übrigens besonders den Witterdaer Müttern Iris Franke, Roswitha Winkler und Susanne Köbis, die alle organisatorischen Belange für diesen Aufenthalt mit Bravour meisterten. (Zeitungsartikel aus der TA vom 12.10.1990, Text und Foto: Willi Zimmer) |
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Für Lachsalven ist gesorgt |
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Heute große Jubiläumsfeier des Witterdaer Karnevalklubs Witterda versteht es seit Jahren nicht nur, seine Hausfassaden fein herzurichten, auch der lange Zeit vakante Dorfsaal hat sich in der Vergangenheit mächtig gemausert. Daß man im "Widder" -Saal wieder froh feiern kann, ist nicht zuletzt dem dorfeigenen Karnevalklub "WCC" zu danken, der jetzt sein zehnjähriges Bestehen begeht. |
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Zeitungsartikel 750-Jahrfeier |
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Im Jahre 1983 beginn Witterda seine „750-Jahrfeier“ mit einer Festwoche und einen großen Umzug. Es folgt der original Text eines Zeitungsartikels zur Feier. (Thüringer Tageblatt 02.07.1983) |
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Nachbarschaftshilfe und andere gute Taten |
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Zeitungsartikel aus der DDR (Zeitpunkt leider unbekannt) DFD-Gruppe Witterda – überall im Ort aktiv Genossin Ursel Wegerich aus Witterda nimmt jetzt oft am Abend ein ganz bestimmtes Buch in die Hand. Es beschreibt das Leben und den Kampf der jungen Antifaschistin Katja Niederkirchner. Ursel Wegerich, die DFD-Vorsitzende der Ortsgruppe Witterda, ist von diesem Buch gefesselt will dieses Erlebnis auch „ihren“ Frauen vermitteln. In diesen Tagen soll eine Buchlesung über das Leben der tapferen Katja Niederkirchner stattfinden, deren Namen die Gruppe seit vorigem Oktober als Auszeichnung trägt. Die DFD-Freundinnen um Ursel Wegerich (allein 10 junge Frauen gesellten sich vor einiger Zeit hinzu) hatten sich den Kampf um diesen Ehrennamen nicht leicht gemacht. Wenn Witterda heute als eines der schönsten Dörfer des Kreises bezeichnet wird und den Titel „Bereich der vorbildlichen Ordnung und Sicherheit“ trägt, dann ist das nicht zuletzt auch der Verdienst dieser Frauen, die überall dort ihre Hände regten, wo sie gebraucht wurden. |
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